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Das erste Woodstock von Hötensleben wird nicht das letzte sein, soviel steht fest!

24.08.2010
Vorschaubild der Pressemittteilung

Der Jugendclub an der Waage konnte sich am Sonntag über ein gelungenes Festival freuen. Es war schön mit anzusehen, wie die Jugendlichen ihr eigenes Festival auf die Beine stellten und bis zum Ende auch immer den Überblick behielten. Schon aus diesem Grund wird die Gemeinde Hötensleben den Club an der Waage auch weiterhin unterstützen.

Es wurde aber auch kulturell mit einem kontrastreichen Programm einiges geboten. Begonnen hatten die Jüngsten. Wenn sich vier Hötenslebener Jungs zusammentun und mittlerweile seit fast zwei Jahren Musik machen, dann kommt dabei die Band NorFolK heraus. Während Martin die Sticks am Schlagzeug quält, Nils und Sebastian mit den Gitarren den gewohnten rockigen Sound rüberbringen, sorgt Martin, der erst seit kurzem Mitglied der Band ist, für die gesangliche Unterstützung.

Zurzeit beläuft sich das Repertoire auf 14 Songs. Darunter sind 10 selbst geschriebenen Songs und 4 Cover-Songs, die bei Auftritten für gute Stimmung sorgen. Für diese gute Stimmung haben sie gesorgt, indem sie ihren munteren Deutschrock unter das Publikum brachten. NorFolK kann voller Optimismus in die Zukunft blicken.

Das können aber auch JunkYard. Der Progressivrock der drei aus Dreileben war absolut hörenswert. Wunderbar die Stimme vom Frontmann, dazu ein richtig gutes Bass und einen klasse Schlagzeuger. Das Ganze hat sehr professionell geklungen und ein wenig an Tool erinnert.

Irgendwann im Jahr 2008 trafen sich Lars und Michback zu einer Jamsession und es hatte Spaß gemacht. Nach mehreren Treffen war klar, dass es sich nicht nur um eine Jamsession handelte. Michback brachte einige Songs schon fast komplett ausgearbeitet mit in die Sessions. Nach einigen Proben dachten Sie sich, "Scheisse man, wir brauchen einen BASS". Carlo, ein befreundeter Basser, sagte gleich für unregelmäßige Sessions zu. Und somit stand das Trio fest! Der Name Junkyard entstand nach mehreren Stunden effektiven Braindeathgoddamnthinking. Als Carlo dann im September sein letztes Konzert mit JunkYard spielte, dass gebührend gefeiert wurde, stand auch schon sein Nachfolger fest. Mit "Felge sind JunkYard also weiterhin als Trio unterwegs. Am 15. September veröffentlich die Band übrigens ihr erstes Album auf dem 11 Tracks zu finden sind. Eine echte Empfehlung für alle die die nicht Live dabei waren. Geht hin schaut euch die Jungs an und kauft ihre CD.

Etwas ruhiger wurde es dann wieder mit Gin Lane. Mit eigenen Songs und einigen Cover-Songs wurde eine psychedelische Stimmung geschaffen. Jan an Gitarre und Bass, Grit Percussion und Gesang, Holgi Gesang, Gitarre und Bass und Robert am Schlagzeug ließen das Gefühl der späten Sechziger und frühen Siebziger auf ihre ganz eigene Art wieder aufleben. Auch hier kam eine super Stimmung auf. Der Höhepunkt war zweifelsfrei der Gesangsausflug des Schlagzeugers. Der alte The Wild Ones Song Wild Thing wurde zu einem energiegeladenem Song, wie er noch nie als Cover erschien. Vielen wird der Song eher von Jimi Hendrix oder den Troggs bekannt sein. Aber so viele Power wie Mania haben die nicht in diesen Song gebracht.

Es war ein sehr gelungener Auftakt für ein hoffentlich regelmäßig stattfindendes Festival. Die Jungs vom Jugendclub möchten sich noch einmal, bei allen bedanken, die mitgeholfen haben, die zugepackt hatten, die ihre Feuerlöscher und Kühlschränke zur Verfügung stellten… Ein Dank geht auch an die Security. Zum Schluss möchte sich der Club noch bei den Zuschauern bedanken. Kommt im nächsten Jahr wieder.

 

Text und Foto: René Müller

 

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